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Sicherheitstipps Teil III
 

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Weihnachtszeit - Spendenzeit

in der Vorweihnachtszeit appellieren unzählige Organisationen an die Hilfsbereitschaft der Menschen. Mit Sach- und Geldspenden kann man viele gute und seriöse Projekte oder Menschen in der Region und in fernen Ländern unterstützen. Jeder, der spendet, möchte seinen Einsatz sinnvoll eingesetzt sehen. Für Spendenwillige ist es oft schwer, die richtige Auswahl zu treffen. Wer nicht Gefahr laufen will, dass seine Spenden in die falschen Hände gelangen, sollte folgende Tipps der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e. V. beachten:

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

Spenden sind eine freiwillige Leistung, zu der man weder überredet, genötigt noch gezwungen werden sollte.
Überlegen Sie genau, für welchen Zweck Sie spenden möchten. Informieren Sie sich umfassend über die Tätigkeitsfelder der in Frage kommenden Organisationen. Informationen finden Sie im Internet, in den Jahresberichten oder Projektbeschreibungen der Organisationen.
Eine gute Orientierungs- und Entscheidungshilfe bietet das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) mit seinem „Spenden-Siegel“. Es wird an gemeinnützige Organisationen vergeben, die sich einer freiwilligen umfassenden Prüfung unterzogen haben.

Nur Einrichtungen, die ihre Gelder transparent verwalten und zum großen Teil dem angegebenen Zweck zukommen lassen, erhalten das DZI-Gütezeichen nach umfassender und intensiver Prüfung für ein Jahr. Eine Übersicht über die geprüften Organisationen enthält der Spendenalmanach des DZI. Er kann in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz eingesehen werden. Die Liste ist auch unter www.dzi.de zu finden.

Aufmerksamkeit ist geboten, wenn regelmäßig wiederkehrende Zahlungen geleistet werden sollen. Hier handelt es sich meist um Verträge über Fördermitgliedschaften, bei denen Sie sich auch finanziell längerfristig binden. In diesen Fällen besteht in der Regel nicht das gesetzliche Recht innerhalb von zwei Wochen von der Verpflichtung zurückzutreten.

Lassen Sie sich bei Bargeldsammlungen den Sammelausweis zeigen und achten Sie darauf, dass die Sammelbüchsen verplombt sind.
Wird an der Haustür gesammelt, sollte man eine Sammlungsgenehmigung der Ordnungsbehörde und den Sammelausweis verlangen. Aufpassen muss man auch bei Behinderten- und Blindenware. Waren von anerkannten Behindertenwerkstätten werden nicht an der Haustür oder am Telefon verkauft. Verkäufer von Blindenwaren müssen einen Blindenwarenvertriebsausweis haben.

Wer mehr zum Thema Spenden wissen will, kann sich an die örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz oder montags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr an das Verbrauchertelefon 09001 7780801 (1,50/Min. aus dem deutschen Festnetz, Tarife aus den Mobilfunknetzen und den Netzen anderer Anbieter können abweichen) wenden. Mit den Telefongebühren sind die Kosten für die Beratung beglichen.

Betrügerische Schmuckverkäufer

Die Masche ist immer die gleiche: PKW-Fahrer werden meist auf Parkplätzen stark befahrener Autobahnen oder Bundesstraßen angesprochen. Unter dem Vorwand, eine Autopanne und kein Geld für die Reparatur zu haben, bieten zumeist rumänische Staatsangehörige angeblich wertvollen Schmuck „günstig“ zum Kauf an, um mit dem Erlös die Instandsetzung ihres Autos bezahlen zu können.

Seit einiger Zeit tauchen diese Schmuckverkäufer überall im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz auf: In Münstermaifeld und Altenahr, in Boden und Altenkirchen, im Hunsrück und in Koblenz – nur eine beispielhafte Aufzählung, um den Aktionsradius der Personen deutlich zu machen.

Die Broschüre ist erhältlich bei den Polizeidienststellen und beim Seniorenbüro  "Die Brücke"

Das Blechschild, der Aufkleber sowie die Einhänger sind erhältlich bei den Polizeidienststellen und beim Seniorenbüro "Die Brücke". > pdf-Datei

 

Hilfsbereitschaft teuer bezahlt - Polizei warnt vor Trickdieben

Opfer von Trickdieben wurde eine Seniorin in Koblenz. Die 90-Jährige war mittags in der Nähe des Zentralplatzes unterwegs, als einem etwa 30-jährigen Passanten einige Münzen aus der Hand fielen. Die Seniorin bückte sich sofort, um beim Aufsammeln behilflich zu sein - ebenso wie einige weitere "Passanten".

Zu spät bemerkte sie, dass ein Taschendieb die Gelegenheit genutzt hatte, ihr die Geldbörse mit gut 200 Euro sowie diversen Dokumenten zu stehlen. Soweit bisher nachvollziehbar, dürfte der "Münzenverlierer" mit mindestens zwei weiteren Personen zusammen gearbeitet haben.

Die Polizei nimmt dieses Beispiel erneut zum Anlass, auf diese und ähnliche Trickdiebstahlsvarianten hinzuweisen: Vorsicht ist insbesondere nach Abhebungen am Geldautomaten ("Können Sie mir bitte mal 2 Euro für den Parkscheinautomaten wechseln?" "Wo geht es hier zum Hauptbahnhof?"...), im Gedränge beim Ein-/Aussteigen an Bushaltestellen oder im Bereich von Wühltischen bzw. den Umkleidekabinen in größeren Geschäftshäusern geboten.

Neben örtlichen gibt es auch zeitliche Schwerpunkt: Zum Monatswechsel heben nach wie vor viele Mitbürgerinnen und Mitbürger höhere Bargeldbeträge (oder sogar die gesamte Rente) als sonst ab und - ach ja - es geht schon wieder auf Weihnachten zu und man muss noch "soooo" viele Geschenke kaufen...

Die Polizei empfiehlt den bargeldlosen Zahlungsverkehr, z. B. mit EC-Karte. Zwar ist auch dieser nicht völlig risikolos, aber wer Karte und Geheimzahl getrennt voneinander aufbewahrt und sich bei Zahlungsvorgängen nicht "in die Zahlen gucken" lässt, ist schon auf der ziemlich sicheren Seite. Die Geldinstitute im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz erhielten bereits Post von der Polizei, in der die Betrugsmasche, vor allem aber die Möglichkeiten der Erkennung sowie die Tipps für richtiges Verhalten des Bankpersonals in diesen Fällen erläutert wurden.   

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